Aktion barrierefreier Bahnhof

18. Juli 2009

Am 07. Juli hatten wir ein Stelldichein am Bahnhof Tutzing.
An die 30 Personen, mit Vertreter/innen der Presse, dem Bundestags-abgeordneten Klaus Barthel und Leuten von der SPD Penzberg, Weilheim, Iffeldorf, Tutzing, Peißenberg, Kochel und Bernried kamen mit Gepäck, Fahrrad, Kindern und Rollstuhl. Wir wollten zeigen, wie mühsam der Übergang von einem Bahngleis zum nächsten ist.
Der Test war “erfolgreich”: zu viert konnten wir zwar den Rollstuhl gerade noch hieven, aber nicht mit der Person, die dazugehört!
Im Pressegespräch haben wir deutlich gemacht, dass ein barrierefreier Ausbau möglichst bald kommen muss, und zwar auch an allen anderen Bahnhöfen auf dem Streckennetz!
Die Aktion hat trotz Regenschauer allen Spass gemacht!

PS: Zur Nachahmung an einem anderen Bahnhof empfohlen:-)

Haften für Schrottpapiere?

23. April 2009

sitze im Zug nach Berlin zur ver.di-Sitzung und widme mich der Süddeutschen Zeitung, das ist (m)ein Luxus. So entspannend, wie es sich liest, bleibt es nicht. “Staat will für Schrottpapiere haften”?! Banken vertrauen sich gegenseitig nicht mehr und gewähren kaum mehr Kredite. Mehrere hundert Milliarden Euro waren einmal Papiere “wert”, die jetzt nach dem Willen der Bundesregierung in “Bad Banks” gesammelt werden sollen.

Als Steuerzahlerin sage ich, von “haften wollen” kann keine Rede sein! Geht’’s nicht anders? Der Schweizer Finanzminister hat z.B. der UBS mit 66 Milliarden Franken geholfen - allerdings profitiert der Alpenstaat vom Schwarzgeld aus aller Welt in Billionenhöhe. Also das haben wir nicht (mehr). Zurück zur BRD: Wenn der Staat, also wir, für die Miesen von Banken geradestehen sollen, muss schon mehr drin sein, als nur darüber zu entscheiden, ob das ehemalige Wertpapier verschreddert wird oder eh für”n A…. ist!

Zurück aus dem Oster-Urlaub

16. April 2009

Gestern bin ich aus den Osterferien in Ligurien heimgefahren. Das Wetter war gut, weit und breit kein Stau, obwohl hunderte von Lastwagenfahrern ihre Transitstrecken heruntergenudelt haben. Einmal hat ein Güterzug die LKW-Kolonne mühelos überholt…
Mit Musik aus den 80er Jahren und einer Radiosendung über die Münchner Räterepublik verging die Zeit ganz schnell. Es ging um starke Frauen mit der Münchner Dozentin und Autorin Michaela Karl. Wer kennt sie?

Rote Ente auf Tour!

9. April 2009

Seit kurzem fahre ich eine rote Ente! Der Wagen ist generalüberholt, mit KAT ausgestattet (großstadttauglich), sieht wie neu aus und ist für Wahlkampfzwecke gemietet. Leider habe ich beim ersten “Test” das Lichtabschalten vergessen und wußte auch nicht, dass das Radio noch an war. Deshalb ging schon nach meinem erstem Stopp gar nichts mehr von selbst und ich sage allen, die in Hohenpeißenberg, Starnberg und München Anschubhilfe geleistet haben nochmal von Herzen: danke, danke, danke!
Inzwischen hat das Fahrzeug eine neue Batterie. Es kann also nix mehr schiefgehen :-)

PS: Inzwischen habe ich einen Reservekanister und ein Abschleppseil im Kofferraum!

NPD verbieten!

3. April 2009

“Millionenstrafe gegen die NPD” titelte heute die SZ. Weil der Rechenschaftsbericht fehlerhaft sein soll, verlangt die Bundestagsverwaltung 2,2 Millionen Euro zurück. Dabei geht es um Steuergelder, die an die NPD gezahlt wurden, weil sie - noch - als Partei anerkannt ist.

Ich finde es unzumutbar, dass Rechtsextreme öffentliche Gelder erhalten, weil sie sich als Partei organisieren. Daher möchte ich, dass die NPD verboten wird. Diese Forderung haben die Delegierten beim Parteitag der SPD Oberbayern vergangenes Wochenende (28.3.2009) beschlossen.

Es wurde viel diskutiert, weil ein Verbot alleine nicht reicht. Das stimmt. Wir wollen auch, dass die Ursachen beseitigt und präventive Maßnahmen auch finanziell unterstützt werden. Aber am Verbot geht nach unserer Meinung nichts vorbei!

Kein Börsengang der Bahn

2. April 2009

Der Öffentliche Personennahverkehr spielt eine wichtige Rolle im Leben und Bahnhöfe zählen für viele Menschen zu zentralen Stationen im Leben, bei mir auch. Fast zwanzig Jahre bin ich von Kochel nach München zur Arbeit gependelt. Zeit und Leben bleiben sprichwörtlich auf der Strecke…

Es gibt keine barrierefreien Zugänge, von einer Taktzeit von 30 Minuten sind wir noch weit entfernt. Bahnhofsschalter wurden geschlossen, Gebäude verkauft, Fahrpreise erhöht. Hier möchte ich ansetzen: Es darf keinen Börsengang der Bahn geben!

Auf in den (Wahl-)Kampf

29. März 2009

Am 15. März 2009 hat die Kreis-SPD Weilheim-Schongau mit gut 100 Gästen den Wahlkampfauftakt für die Europa- und den Bundestagswahl 2009 gefeiert.
Als Gastredner waren unser Spitzenkandidat für die Europawahl, MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler und ich, als Bundestagskandidatin, eingeladen.

Wolfgang ging auf die Aspekte der Landwirtschaft ein und machte sich für den Erhalt kleiner, lokaler Selbstverwaltungseinheiten stark. Und er verdeutlichte auch für alle anderen Bereiche und Themen die Bedeutung Europas:

„Alle Entscheidungen, die in Europa gefällt werden, haben direkte Auswirkung auf die Kommune und Menschen vor Ort!“ sagte er. Als bayerischer Spitzenkandidat der SPD Liste plädiert er für ein starkes und ganz besonders ein sozialdemokratisches Europa, damit die Bereicherung Weniger, die Ausgrenzung Vieler und die Arbeitsplatzvernichtung aufhört und wieder Politik für die Menschen gestaltet wird.

Die Politik in Europa wird erfolgreich sein, wenn sie Hand in Hand mit der Bundespolitik arbeitet und die Interessen der Region kennt und vertritt. Für den Wahlkreis 226, Weilheim, gehe ich diesmal auf Platz 26 der Bundestagsliste für die SPD ins Rennen.

Bisher setze ich mich als ver.di-Personalrätin im öffentlichen Dienst für sozial gerechte Verhältnisse ein.
Jetzt möchte ich die sprichwörtlichen “dicken Bretter” bohren. Die ‚Großen’ bedienen sich selbst… Ich möchte im Bundestag für die ‚kleinen Leute’ da sein: ob für den Mindestlohn, die Bürgerversicherung, eine bessere Ausstattung der Kliniken und Pflegedienste oder über weitere Konjunkturmittel für die Region!

Was würden Sie mir mit auf den Weg nach Berlin geben?

“Start frei” für den Wahl-Blog 2009

8. Februar 2009

“Start frei” für ein neues Medium in der politischen Arbeit.

Alle Welt redet vom Bloggen. Dieser Trend, schnell Themen aufzugreifen und diskutieren zu können, setzt sich immer stärker auch im politischen Bereich durch.

Das “Mitmach-Internet” Web 2.0, bringt durch Interaktivität und Aktualität neue Möglichkeiten für die politische Arbeit vor Ort.

Mit diesem ersten Eintrag möchte ich Sie gerne nach ihren Erfahrung mit Weblogs allgemein und mit politischen Weblogs befragen.

  • Finden Sie Blogs eine gute Idee?
  • Sehen Sie Vorteile für die politische Diskussion?
  • Welche Themen sollen hier angesprochen werden?

Viele liebe Grüße und bis bald,
Dominic